Guten Abend, Sargath! Ich freue mich über die Möglichkeit, mit dir eine Unterhaltung führen zu können, wenn auch nur über den virtuellen Weg. Was gibt es neues aus Baden-Württemberg?

Die Freude ist ganz meinerseits! Hier gibt es nichts Neues. Im wahrsten Sinne alles beim Alten, in dieser geschichtsträchtigen Gegend!

Über dein Projekt "Psychomantum" ist ja nicht sonderlich viel bekannt, vor allem, da es eine ziemlich lange Pause zu Gunsten der Band "Geweih" gab. Kannst du kurz etwas über die Gründung des Projektes preisgeben? Was war deine Motivation für dieses Soloprojekt und warum hast du es nicht als Band aufgebaut?

Nun angefangen mit meinem Projekt hat alles vor mittlerweile über 16 Jahren. Damals spielte ich in einer Band deren musikalische Interessen nicht ganz mit meinen übereinstimmten. Mit "Psychomantum" schuf ich eine Art Ideensammlung, deren einzelne Stücke ich so nie in jener Band umsetzen konnte. Zu dieser Zeit hatte ich jedoch nicht die Absicht mit meinem Projekt in die Öffentlichkeit zu treten. Lediglich wollte ich, dass meine Vorstellungen von Musik nicht verloren gehen. So entstanden ein paar Demotapes. Nach der Zeit mit "Geweih" wollte ich jedoch nicht ohne Musik sein und so ging ich diesmal mit ernsteren Absichten an mein früheres Werk. Doch als Band lies sich das Ganze für mich nicht unbedingt umsetzen, da es nicht gerade bühnentaugliche Musik ist und war. Zum Beispiel war für mich von Anfang an klar, das Schlagzeug auf nichtnatürliche Samples basieren zu lassen. Außerdem gibt es beispielsweise an manchen Stellen meiner Musik auch so viele Keyboardelemente, die nur mit mindestens zwei oder gar drei Keyboardern umsetzbar wären. Das hätte doch aber eigentlich auch mal was, oder? Naja, aber so gibt es einige Gründe, die Psychomantum als ein so genanntes Soloprojekt bleiben lassen.

Ich möchte nicht lange über die Band reden, aber kannst du kurz sagen, wann und warum sich "Geweih" getrennt haben und ob ein Re-Release des alten Materials geplant ist?

Wir haben 2005 im angemessenen Rahmen unser offizielles Ende durch ein Abschiedskonzert bekannt gegeben. Die Gründe für das Auflösen der Band waren verschiedene von privater Herkunft, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Nur soviel sei an dieser Stelle gesagt, dass wir nicht im Streit auseinander gingen und weiterhin Kontakt pflegen und teilweise auch noch zusammen musizieren (siehe z.B. "Irrlycht", oder meine kommende Veröffentlichung, zu der ich mir Valraven als Gastmusiker hinzuziehe.) Aber "Geweih" als Solches ist Geschichte und es wird auch kein Lebenszeichen von dieser Band mehr geben. Siehe ruhe in Frieden!

Bisher gab es meines Wissens nach nur Demos, beziehungsweise Promos von "Psychomantum", ist das korrekt? Woran ist es bisher gescheitert, dass es nicht zu einem Vertrag gereicht hat, oder war dir das Erstreben gar nicht so wichtig?

Ja das ist richtig. Wie ich schon sagte, gab es zum Zeitpunkt der Demoaufnahmen meinerseits kein Interesse dies an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst nach dem Ende von "Geweih" ging ich diesen Weg mit meiner Arbeit. Ich gestaltete eine Promo CD, deren Aufnahmen für mich qualitativ jedoch nicht ausreichend für eine offizielle Veröffentlichung waren, auch wenn ich dafür diverse Angebote bekam. Ich wollte mit der Promo nur auf mich aufmerksam machen und Reaktionen auf meine Arbeit sammeln und erfahren, was mir denke ich so am besten möglich war. So konnte ich dann auch einen persönlichen Kontakt zu jenen aufnehmen, die sich für meine Musik interessierten.

Letztendlich hat es mit deinem neusten Weg "Genius Loci" doch gereicht und Karge Welten Kunstverlag wird in diesem Jahr das Album auf CD veröffentlichen. Wie bist du in Kontakt zu dem Label gekommen und was waren deine Beweggründe generell ein Label aufzusuchen?

Mir war das Label durch diverse vorangegangene Veröffentlichungen wie beispielsweise "Throndt" oder "Karg" in guter Erinnerung. Auch suchte ich nach einem kleineren Label mit einer Menge Underground-Charme und so viel letztendlich die Wahl auf den Karge Welten Kunstverlag. An einer Kooperation mit diesem hat mich u.a. vor allem gereizt, dass es sich mit einem kleineren Label doch um einiges privater und persönlicher zusammen arbeiten lässt und man als Künstler wohl eher das Gefühl bekommt nicht nur eine Veröffentlichungsnummer zu sein. Und zur Frage warum überhaupt ein Label, muss ich ganz klar sagen, dass einer "Band", die sich nicht live präsentieren kann, ganz eindeutig die Kontakte in der Szene fehlen um auf sich aufmerksam zu machen. Diese kann ein Label, schon allein durch Eigeninteresse, viel mehr hegen und pflegen.

Dein Projekt wird relativ häufig mit "Summoning" verglichen, wobei ich den Vergleich auch nicht ganz unangbracht finde, auch, wenn es sich nicht um eine Kopie ihrer Musik handelt, sind gewisse stilistische Mittel doch ähnlich. Da es auf der "...Vorzeiten..." Promo sogar ein Cover gab, scheint ein deinseitiger Respekt vor der Musik vorhanden zu sein. Was ist es, das dich an "Summoning" begeistert und warum setzt du die genannten Stilmittel ein? Liegt es nur daran, dass du eigentlich ein Keyboarder bist?

Klar ist zweifelsohne einer der Hauptgründe meine Vorliebe zu den Keyboardklängen. Aber überhaupt ist es die gewisse Art Geschichten zu erzählen. Nicht das typische am Black Metal zu verfolgen, sondern auch ein bisschen aus der Reihe zu tanzen, ist das was mir vorschwebt und nicht zuletzt auch bei "Summoning" so gut gefällt. Ich meine diese spezielle Art, fast schon einem Hörbuch gleich, welches man mit ganz viel Musik unterlegt und die Geschichten aus einer anderen Welt in ein neues und eben besonderes Gewand hüllt. Wenn schon die Musik erzählt und dann noch die Texte die Themen unterstreichen, das ist es was mich fasziniert.

Hast du auf "Genius Loci" wirklich alle Instrumente selbst eingespielt und wie schwer fällt es dir, andere Instrumente außer dem Keyboard zu spielen?

Bis auf die Geige, die wieder von Nicola eingespielt wurde (Gruß und Dank an dieser Stelle) beruht der Rest der Arbeit an "Genius Loci" dieses mal ausschließlich auf meiner Handwerkskunst. Gut, das Schlagwerk kommt nach wie vor von der Maschine, aber auch nicht einfach nur von einem Drumcomputer, sondern ich setze die einzelnen Samples gezielt an jene Stelle wo sie benötigt wird und passe sie klanglich an die anderen Instrumente und Effekte an. Also überlasse ich auch da die Arbeit nicht dem Zufall oder dem Rechner. Meistens beginne ich am Keyboard, was nach wie vor mein Hauptinstrument ist, einen Song zu schreiben. Danach und darauf begleite ich mit den anderen Klanggebern die entstandenen Melodien, was mir an und für sich auch ganz gut von der Hand geht. Wobei ich zugeben muss, dass ich eben doch dem Bedienen des Tasteninstrumentes die meiste Übung habe. Aber ich lasse mir bei allem viel Zeit und kann so lange rumexperimentieren bis ich zufrieden bin.

Das Keyboard als solches hat gerade im Black Metal ja eher einen zwiespältigen Ruf, gerade wenn man Bands wie neue "Dimmu Borgir" damit assoziiert. Wurde dein Projekt schonmal mit dieser Problematik konfrontiert?

Mit Psychomantum selbst habe ich solche Erfahrungen noch nicht gemacht. Jedoch als ich damals mit Geweih auf der Bühne stand hörte ich schon ein paar mal Zwischenrufe wie "scheiß Keyboard" oder "Keyboards raus". Da konnte ich aber immer nur beherzt darüber lachen. Denn ich schätze mal, zum größten Teil der Gründungsbands des Black Metals gehören jene, welche auf die Keyboardklänge keineswegs verzichten wollten. Klar zählen da Bands wie "Dimmu Borgir" dazu, aber was waren das noch Zeiten als die " For all Tid" rauskam! Die Scheibe ist und bleibt ein geiler Klassiker und viele Zwischenrufer können darüber vielleicht gar nicht mitreden. Persönlich wurde ich schon von solchen Menschen, die Keyboard im Black Metal Scheiße finden, um ein Intro für ihr Album gebeten. Also was nun? Keyboard außer im Intro raus oder wie? Hahaha…

Deine Musik als reinen Black Metal zu bezeichnen, ist sicher recht problematisch. Aus welchen anderen Quellen ziehst du noch deine Inspiration? Bei dir zu Hause läuft sicher mehr als ursprünglicher Black Metal.

Auf jeden Fall befinden sich neben den Black Metal Alben auch viele andere Musikrichtungen in meiner Plattensammlung. Überwiegend dürften das wohl Death Metal Scheiben sein, von denen ich mich aber nicht wirklich inspirieren lasse. Am ehesten ist das wohl schon der Black Metal oder vielleicht noch die klassische Musik (die meiner Meinung nach doch der Ursprung aller Musik ist) auf der meine Ideen basieren. Aber ich lege auch gern mal 'ne "Pink Floyd" Platte oder progressiven Rock auf. Auch alte Punkscheiben, mit denen ich zum Teil groß geworden bin, finden hin und wieder den Weg auf den Plattenteller.

Widmen wir uns nun den Songtexten von "Psychomantum". Wir fangen am besten allgemein an. Welche Kriterien haben die Songtexte zu erfüllen, damit sie letztendlich auf einem "Psychomantum" Tonträger verewigt werden?

Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, widme ich meine Arbeit der Sagenwelt Heidelbergs und deren Umgebung. Die Mischung aus Geheimnis, Geschichte, Schicksal und sehr viel Fantasie ist es, was die Inhalte der Überlieferungen für mich so interessant machen. Bevorzugt behandle ich jene mit düsteren und traurigen Inhalten, da ich zu diesen besser meine musikalischen Vorlieben kreieren kann. Jedoch bin ich auch hier nicht auf etwas Bestimmtes festgefahren. So möchte ich in meinem nächsten Werk zum Beispiel mehr auf die Geschichte Heidelbergs an sich eingehen. Doch mehr dazu an anderer Stelle.

Deine Texte scheinen oft an alte Gedichte oder Sagen angelehnt zu sein. Wie gehst du bei der Recherche vor? Durchwühlst du das Internet mit Hilfe von etablierten Suchmaschinen oder gehst du lieber in altbewährte Büchereien?

Das Internet ist mir bei der Recherche natürlich eine große Hilfe. In dem weltweiten Netzwerk gehe ich auf die Suche nach Überlieferungen wie Geschichtsbüchern, Sammlungen von Sagen in Buchform etc. Dank meiner Freundin habe ich dann Zugang zur ältesten Universitätsbibliothek Deutschlands, in der ich mir solche Werke ausleihen kann. Zusätzlich stöbere ich gern in Antiquariaten nach diesen Schätzen.

Du selbst schreibst zum Songtext von Genius Loci (Finale) folgendes: "Und auch bei Genius Loci (Finale) handelt sich es um ein Gedicht. Es erzählt jedoch nicht von einer Sage, sondern soll den Hörer nur dazu auffordern fast schon vergessene Sagen wieder aufleben zu lassen und sie zu hüten und weiterzuerzählen." Das würde ich gerne näher erläutert haben. Welchen Stellenwert nehmen für dich Sagen in deinem Leben ein? Der geneigte Leser wird wahrscheinlich wissen, dass es sich bei ihnen um mehr als nur Relikte aus alten Zeiten handelt. Dennoch geraten sie gerade durch die neuen Formen der Unterhaltungsmedien in Vergessenheit. Inwiefern siehst du darin eine Gefahr oder hat es womöglich gar keine Auswirkungen auf die Gesellschaft?

Ich habe immer wieder das Bild vor Augen wie unseren Vorfahren schon von ihren Vorfahren abends vor dem Einschlafen, oder in familiärer Runde vorm Kamin, solche Erzählungen weitergereicht wurden. Auch brachten sie nicht nur geschichtliche Informationen mit, sondern regten Geist und Fantasie zum träumen an und bildeten Kinder mal mehr mal weniger auf ihre Art weiter. Durch die Medien der heutigen Zeit verdummt der Mensch doch immer mehr. Als Kind schon wirst du heute zum Verblöden vor die Glotze gesetzt und musst dein Hirn nicht mehr einschalten. Auch wenn viele Überlieferungen oft von trauriger Zeit berichten, so ist doch die heutige noch viel trauriger!

Wieso gab es bei "Psychomantum" bisher eigentlich ausschließlich schwarz/weiß Cover? "Summoning" sind dagegen ja recht bekannt für ihre bunten Artworks.

Das ist so nicht ganz richtig. Die vorzeiten Promo habe ich in ein mattes und sehr dunkles Gelb gewandet. Doch gerade mit diesem schwarz/weiß Charme der Genius Loci CD wollte ich aus allen Details die Nostalgie widerspiegeln lassen. Zudem sieht der Rohling der Promo Version (nicht nur von Genius Loci) optisch wie eine Schallplatte aus.

Auf deiner MySpace Seite beschreibst du deine Musik als eine "Ode an die Vergangenheit". Wie hat man das zu verstehen? Gibt es nichts in der modernen Welt, das dich begeistern kann? Und wenn du von der Vergangenheit redest, muss man sich darunter eine romantische Vorstellung des Mittelalters vorstellen oder hast du da eine andere Vorstellung?

Es ist meine ganz eigene Ode an die Vergangenheit Heydelbergs oder auch Haidelbergs. Ich nutze textliche Inhalte von Sagen und anderen Überlieferungen in verschiedenster Form und gestalte sie meist in Gedichte und Reime um. Ich empfinde die Vergangenheit der alten Stadt und ihrer Umgebung als sehr interessant und huldige ihr in Form meiner Arbeit. Klar gibt es sicherlich interessante Dinge in der heutigen Welt, aber meines Erachtens ist das nicht von solchem Wert, dass es auf diese Art gewürdigt werden müsste. Die Inhalte der Überlieferungen bestimmen meist keine Zeit und so kann ich nicht zwingend vom Mittelalter sprechen.

Natürlich hat die alte Welt einen gewissen ästethischen Wert und es ist verständlich, dass man sie zum Thema seiner Kunst macht, aber man sagt ja so schön "auch früher war nicht alles besser". Wieso hält deine Faszination für sie trotzdem an?

Klar, außer der Zukunft war früher nichts besser. Ich meine, ich bin ja auch dankbar in einer farbigen Welt zu leben. Wie schrecklich muss es doch gewesen sein, als Blut noch grau war. Nur das Brot hat die Graustufen von damals behalten, es sei denn es ist bereits von damals.

Das letzte Thema, das abseits der Musik ist und ich mit dir besprechen möchte, ist die Problematik der Ablehnung der Menschheit und der Isolation, die oft im Black Metal als Inspiration oder Ursache für die Musik von Bands genannt werden. Häufig hört man oberflächliche Sprüche, die dazu aufrufen, sich von der modernen Welt zu isolieren und es wird eine Art Seperatgesellschaft gefordert. So erlebt man es oft genug, dass so der Zugang zur Realität gebrochen wird. Wie gehst du damit um? Gehörst du ebenso zu den Menschen, die ein Großteil ihrer Zeit alleine oder in bestimmten Szenenkreisen verbringen? Und woher denkst du, kommt diese Entwicklung?

Darf ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich über diese Frage sehr freue? Bei manchen Bands frage ich mich ernsthaft, welche Therapie der Suizid-Propagandist über sich ergehen lies, dass er es überhaupt schafft, in einem zweiten Album so extrovertiert von einsamer Trauer und lebensauslöschendem Schmerz, der Sehnsucht nach Tod zu berichten. Ich bin auf jeden Fall keiner dieser Personen, die beispielsweise vor lauter Menschenscheu nicht mal arbeiten gehen können oder ihren Nachbarn per Post um Einkäufe bitten müssen. Vielleicht haben jene Menschen zu früh und zu oft allein vor dem Fernseher gesessen oder sich in die virtuelle Welt geflüchtet.

Eine 10"-Split mit der Band "Nachtmahr" ist in Planung. Wie kam der Kontakt mit dieser Band zustande? Wird es komplett neues Material von euch zu hören geben und wann kann man mit der Veröffentlichung rechnen? Auch kann es wohl zu Verwechslungen kommen, da es zwei deutsche "Nachtmahr"s gibt, welche sind denn gemeint?

Hierbei handelt es sich um die Original Band! Auch wenn ein gewisser Herr aus Österreich bis heute der Meinung ist, es gäbe sein Projekt bereits länger. Wir kennen uns mittlerweile seit vielen Jahren und genießen nicht erst seit der Split mit "Geweih" eine gute Freundschaft! Auf der kommenden Split werden beide Beteiligten ihren "Summoning" Coversong in überarbeiteter Version zum Besten geben. Es wird ein einmaliges Sammlerstück entstehen, welches ich nicht nur dem eingefleischten "Summoning" Fan jetzt schon wärmstens empfehlen möchte. Die Split steht kurz vor der grafischen Fertigstellung und die Songs sind im Kasten. Also kann es sich nur noch um Augenblicke handeln, bis der Auftrag zur Erstellung des Vinyls im Presswerk landet. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Präsentation und die Reaktionen der Leute!

Was ist ansonsten für die Zukunft von "Psychomantum" geplant? Das Material für "Genius Loci" sollte ja schon länger im Kasten sein. Arbeitest du schon an neuem Material, sind neue Projekte geplant oder gar ein Liveauftritt mit "Psychomantum"?

Wie ich vorhin schon erwähnte, arbeite ich bereits an einem Nachfolger von "Genius Loci". Dieser wird jedoch inhaltlich eher die Geschichte Heidelbergs zwischen den Jahren 1689 und 1693 behandeln. Auch dieses Werk wird etwas Spezielles an sich haben zu dem ich mich jedoch noch nicht näher äußern möchte. Nun bleibt erstmal abzuwarten wie "Genius Loci" bei den Hörern ankommt. Auf jeden Fall werde ich auch in Zukunft von der Vergangenheit erzählen. Ein Live-Auftritt strebe ich nicht zwingend an, obwohl ich zugeben muss, dass ich bereits mit zuverlässigen Musikern über dieses Thema philosophierte.

Neben deiner MySpace Seite gibt es auch eine richtige Homepage. Was war die Motivation dahinter die Repräsentation im Internet auszuweiten?

Ganz klar ist für mich das Netzwerk derzeit die Bühne. Mit einem solchen Projekt, kann man eben nicht auf der Bühne vor Publikum auf sich aufmerksam machen. So rufe ich meine Botschaft mehr als über Mundpropaganda in die Welt hinaus!
"Hüte dies' Geheimnis, erzähl' die Sage fort! Berichte die Geschichte vom geheimnisvollen Ort! - Genius Loci -"
Danke für das Gespräch!

Die Freude war ganz meinerseits.